Vorbildliche Schülerbetreuung in Hohenems
Die Stadt Hohenems bietet in den Semesterferien 2012 wiederum eine ganztägige Schülerbetreuung an.
Dieses Angebot richtet sich an alle Hohenemser Schüler/innen zwischen 6 und 14 Jahren. Die Betreuung findet vom 13. bis 17.2.2012 jeweils in der Zeit von 7.30 bis 17 Uhr in der Schülerbetreuungseinrichtung Herrenried, Schubertstraße 10, statt und gliedert sich in vier verschiedene Module, die je nach Bedarf kombiniert werden können: Ein Vormittagsmodul von 7.30 bis 12 Uhr, ein Nachmittagsmodul von 14 bis 17 Uhr, ein Vormittagsmodul mit Mittagessen von 7.30 bis 14 Uhr und die ganztägige Betreuung mit Mittagessen von 7.30 bis 17 Uhr.

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 1,10 Euro pro Stunde und 3,30 pro Mittagessen plus Getränk. Anmeldeschluss ist Freitag, der 3. Februar 2012. Eine Anmeldung kann nur schriftlich mittels Anmeldeformular erfolgen, das im Bildungsreferat der Stadt Hohenems oder in der Schülerbetreuungseinrichtung Herrenried abgeholt und abgegeben werden kann. Eine Schülerbetreuung wird erst ab drei angemeldeten Kindern angeboten. Weitere Infos bei Anton Amann, 05576/7101-1212, anton.amann@hohenems.at oder Cornelia Loacker, 0699/10080037.
Innsbruck im Olympiafieber
Die Eröffnung der ersten Olympischen Jugendwinterspiele in Innsbruck bildete am 13. Jänner einen willkommenen Anlass, gemeinsam mit Innsbrucks Partnerstädten diese weltweite Premiere zu feiern und die engen partnerschaftlichen Verbindungen zu vertiefen. RepräsentantInnen aus vier der insgesamt sieben Partnerstädte waren der Einladung gefolgt, die mit einem gemeinsamen Mittagessen in Anwesenheit von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Franz X. Gruber, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und StRin Mag.a Sonja Pitscheider in der Innsbrucker Altstadt eröffnet wurde.
„Es freut mich sehr, Sie alle rechtzeitig zum Beginn der Olympischen Jugendwinterspiele in der Tiroler Landeshauptstadt willkommen heißen zu dürfen“, begrüßte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer die hohen VertreterInnen aus Sarajevo (BIH), Freiburg (D), Aalborg (DK) und Grenoble (F). „So wie es dem Geist der Olympischen Spiele entspricht, sich in friedlichem Wettstreit im Zeichen der Völkerverständigung zu begegnen, so entspricht es auch dem Prinzip der Städtepartnerschaften, Barrieren zu überwinden und Brücken zu anderen Kulturen zu bauen.“
Neu belebte Partnerschaft
Sowohl die Repräsentanten aus Freiburg als auch Aalborg sprachen in ihren Grußworten an die Stadtregierung die Hoffnung aus, die Beziehungen zu Innsbruck in Zukunft noch weiter vertiefen zu können.
Dass mit Vizebürgermeister Alain Pilaud ein hoher politischer Vertreter aus Grenoble der Einladung nach Innsbruck gefolgt war, freute Innsbrucks Bürgermeisterin besonders: Seit 2000 war die Beziehung zur französischen Partnerstadt aufgrund der damaligen Regierungsbeteiligung der FPÖ auf Bundesebene weitgehend ruhend gestellt. „Unsere Städte sind sich sehr ähnlich“, betonte Oppitz-Plörer. „Beide liegen inmitten der atemberaubenden Bergkulisse der Alpen, beide gelten als traditionsreiche Universitätsstädte, und auch die Ausrichtung Olympischer Winterspiele verbindet uns. Ich bin überaus zuversichtlich, dass es uns in Zukunft wieder gelingen wird, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen.“
Eisenstadt im E-Car Fieber
Seit 2010 ist Eisenstadt eine von fünf E-Mobilitäts-Modellregionen in Österreich. Ziel des Projekts „Eisenstadt e-mobilisiert“ ist, ein innovatives und umweltfreundliches Mobilitätssystem für die Landeshauptstadt zu entwickeln und umzusetzen. In E-Mobilitäts-Modellregionen werden wichtige Erfahrungen für die breite Markteinführung von E-Mobilität gewonnen.
Unterschiedliche Zielgruppen, geografische und demografische Voraussetzungen sowie Geschäftsmodelle werden erprobt und bereiten Österreich für den unaufhaltbaren Megatrend E-Mobilität vor. Als Wirtschaftszentrum, Schul- und Einkaufsstadt sowie Einpendlergemeinde ist Eisenstadt ein idealer Standort, um Elektromobilität nachhaltig auf verschiedenen Ebenen einzuführen.
Das Projekt „Eisenstadt e-mobilisiert“ will dazu beitragen, Elektromobilität im öffentlichen Raum sichtbar zu machen, verschiedene Pfade hin zur Elektromobilität zu erproben und letztlich die Markteinführung von Elektrofahrzeugen in der Breite zu beschleunigen. „Dazu brauchen wir marktfähige Produkte, die sich auch unter Alltagsbedingungen bewähren. Denn wir wollen keine E-Fahrzeuge auf dem Reißbrett, sondern auf der Straße“, erklärt Bürgermeister Mag. Thomas Steiner.
„Die Landeshauptstadt dokumentiert damit ihre Vorreiterrolle im Klima- und Umweltschutz“, freut sich Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl, der die Anschaffung des E-Cars mit einer Förderung von 4.000 Euro unterstützt: „Dies soll auch ein Ansporn für die Gemeinde sein, in diese Richtung weiter zu investieren.“ Weitere rund 6.000 Euro Förderung gibt es vom Dachverband der E-Mobilitäts-Modellregionen. Die Gesamtkosten für den Fiat Fiorino Elektro belaufen sich auf 24.000 Euro.
Villacher Fasching 2012
An die 200 auf, vor, und hinter der Bühne idealistisch tätige närrische Laien geben auch heuer wieder ihr Bestes, um jenen Ruf, der dem Villacher Fasching voraus eilt – nämlich Österreichs Narrenhauptstadt Nr. 1 zu sein – einmal mehr gerecht zu werden.
Neben den bekannten Faschingsfi guren „Nachzipfer“, „Noste“ und „EU-Bauer“ gibt es heuer drei neue Prangerredner. Für optischen und akustischen Aufputz sorgen Garde, Showtanz, die Turnerriege des Turnvereins, zwei Chorensembles und die Hofkapelle der Villacher Faschingsgilde.
Sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen und trotzdem niveauvollen Humor zu bieten; zu sagen, was man denkt, ohne dabei zu verletzen; sich zu äußern, ohne bis zum äußersten zu gehen; närrisch sein, ohne sich zum Narren zu machen - das ist das Ziel der VillacherFaschingsgilde. „Hut ab vor den Darbietungen. Die Pointen sind hart, aber herzlich, und gehen nie unter die Gürtellinie“, gratuliert Bürgermeister Helmut Manzenreiter anlässlich der Premiere der heurigen Faschingssitzung.
Wie in den Vorjahren, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht: Die schlechte zuerst: Alle Sitzungen sind bereits ausverkauft. Und nun die gute: Am Faschingsdienstag (21. Februar) gibt es die traditionelle Übertragung im ORF.
Über 7.000 Betriebe in Amstetten
Mit seiner starken Wirtschaftsstruktur zählt der Bezirk Amstetten in Niederösterreich schon seit Jahren zu den Regionen im Land, die wirtschaftlich am stärksten wachsen.
Wie Andreas Geierlehner, Leiter der Bezirksstelle Amstetten der Wirtschaftskammer Niederösterreich, dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, sind im Bezirk per Ende 2011 7.115 Betriebe angesiedelt, um knapp über vier Prozent mehr als im Jahr davor. Die Betriebe beschäftigten an die 33.000 Mitarbeiter, und 660 Lehrbetriebe bildeten 2.083 Lehrlinge aus.
Von den Gewerbeanmeldungen sind 1.289 auf Gründungsberatungen im Sinne des Förderungsgesetzes für Neugründungen zurückzuführen. „Dabei liegen die Gründungen schwerpunktmäßig im Dienstleistungssektor, wo sie einen neuen Höchststand erreicht haben“, erklärt Geierlehner.
So waren 2011 knapp 500 selbständige Personenbetreuer im Bezirk Amstetten tätig. Knapp 55 Prozent der Unternehmen in der Region sind Einpersonen-Unternehmer.
Mit 44 Insolvenzverfahren aus dem Kleinstunternehmerbereich hat sich die Insolvenzstatistik gegenüber 2010 geringfügig verschlechtert.
Die Krisenstimmung des Jahres 2010 in exportorientierten Wirtschaftszweigen habe sich auf ein zufriedenstellendes Maß beruhigt. „Signalhafte Investitionen vor allem im Süden des Bezirkes – beispielsweise in den Wirtschaftsparken Ybbsitz und Kematen/Ybbs – aber auch der Abschluss des Tunnelprojektes in Waidhofen/Ybbs und Betriebsansiedlungen in St. Georgen/Ybbsfeld belegen die positive Stimmung in der regionalen Wirtschaft“, berichtet Geierlehner.
Bei der Einschätzung der Entwicklung der Wirtschaft 2012 gibt sich Andreas Geierlehner vorsichtig optimistisch: „Ich gehe von einem guten Konsumverhalten und einer guten Streuung des Gewerbes im Privatkundengeschäft aus. Über allem aber stehen die internationalen Unsicherheiten und die Unwägbarkeiten des Finanzmarktes.“
Einen Themenschwerpunkt setzt die Wirtschaftskammer Amstetten auf die regionalen Wirtschaftskreisläufe, die man stärken will. So werde man insbesondere auf die Vergabemodalitäten bei öffentlichen Ausschreibungen der Gemeinden ein Auge werfen. „Den im Vorjahr begonnenen Weg zu einem fairen Wettbewerb unter korrektem Umgang mit der Gewerbeordnung werden wir heuer fortsetzen“, kündigt Geierlehner an. Dazu will er laufend Schwerpunkte im Kampf gegen den Pfusch setzen.
Der Neubau der Wirtschaftskammer und des WIFI wird einen neuen Bildungsschwerpunkt in der Region schaffen. „Die Kombination von WIFI und Landesberufsschule ergibt für den Bezirk ein spannendes und lohnendes Weiterbildungsangebot“, sagt der Bezirksstellenleiter.
NÖ & Burgenland: Einschleichdieb wurde gefasst
Der österreichische Staatsbürger Lars W., 35 Jahre, wurde in 2491 Steinbrunn (Burgenland), nachdem er bei einem Einschleichdiebstahl auf frischer Tat betreten wurde, durch Bedienstete der Polizeiinspektion Neufeld an der Leitha vorläufig festgenommen.
Die weitere Amtshandlung übernahm die Polizeiinspektion Pottendorf.
Lars W. (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) ist verdächtig, im Zeitraum von etwa einer Woche vor seiner Festnahme, insgesamt 22 Einschleichdiebstähle in Einfamilienhäuser in Niederösterreich sowie im Burgenland – zumindest 9 im Gemeindegebiet von Pottendorf, 3 im Gemeindegebiet von 2525 Günselsdorf, 1 im Gemeindegebiet von 2483 Ebreichsdorf, 2 im Gemeindegebiet von Hornstein und 2 im Gemeindegebiet von 2491 Neufeld an der Leitha – begangen zu haben. Der Beschuldigte ist weiters verdächtig und geständig, Bargeld in der Höhe von € 5.232,– gestohlen zu haben. Dabei soll er einen Sachschaden in der Höhe von € 12.543,– verursacht haben.
Bei den Tathandlungen erbeutete er vorwiegend Damenhandtaschen und stahl das darin befindliche Bargeld. Der 35-Jährige konnte bei einer Gegenüberstellung auf der Polizeiinspektion Neufeld an der Leitha gleich von mehreren Augenzeugen eindeutig wiedererkannt und der Tat beschuldigt werden.
Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Wr. Neustadt eingeliefert.
Bankomaten zahlen 2,7 Milliarden Euro aus
Mit fast zwanzig Millionen Bargeld-Behebungen aus niederösterreichischen Bankomaten blieb die Frequenz im abgelaufenen Jahr nahezu stabil. In Summe waren es bereits über 2,7 Milliarden Euro, die von rund 1.600 Geldausgabeautomaten ausgegeben wurden. Diese Zahlen gab Peter Neubauer, Geschäftsführer der Betreiberfirma PayLife Bank GmbH, dem NÖ Wirtschaftspressedienst auf Anfrage bekannt.
“Einen kometenhaften Anstieg konnten wir bei den Prepaid-Karten, wie der Shopping Card des Luxe, mit 89 Prozent Zuwachs verzeichnen. Diese Karten werden in der SCS in Brunn am Gebirge und im Wiener Donauzentrum verwendet”, berichtet Peter Neubauer und freut sich auf zusätzliches Potential nach oben. Auch die Bankomatkarten mit Quick-Funktion erfreuen sich anhaltender Beliebtheit.
Für 2012 rechnet Neubauer im Bankomatensektor mit einer Erhöhung des behobenen Volumens um fünf Prozent. Bedingt durch den in Österreich bereits hohen Sättigungsgrad mit 8,1 (!) Millionen ausgegebenen Bankomatkarten sieht er bei der Kartenausgabe nur noch eine marginale Steigerung.
Ferienmesse 2012
Auch die Niederösterreich-CARD wird die Wiener Ferienmesse als Bühne wieder nutzen. Diese Karte, die 52 Euro kostet, verschafft dem Inhaber ab 1. April 2012 ein Jahr lang Zutritt zu 314 touristischen Zielen in Niederösterreich und einigen angrenzenden Bundesländern. Darüber hinaus bietet die NÖ-CARD noch eine Reihe weiterer Vergünstigungen.
Mit rund 750 Ausstellern aus 70 Ländern und 150.000 erwarteten Besuchern gilt die Ferien-Messe Wien als mit Abstand größte österreichische Publikumsmesse für Touristik. Fast ein Viertel aller Nächtigungen im NÖ Tourismus entfällt auf Wiener Besucher, viele von ihnen sind treue Stammgäste. Vor allem für den Ausflugstourismus in Niederösterreich spielt die Bundeshauptstadt eine entscheidende Rolle. “Mehr als die Hälfte der Wiener Bevölkerung unternimmt regelmäßig Ausflüge und Kurzurlaube nach Niederösterreich”, betont Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.
Preisverleihung im Ars Electronica SKY LOFT
Die Verleihung des Förderpreises für integrative Kulturarbeit „Stadt der Kulturen“ findet am Mittwoch, 25. Jänner 2012, um 18.30 Uhr im Ars Electronica SKY LOFT statt. Acht herausragende Projekte werden dabei prämiert. Insgesamt ist der Preis mit 13.500 Euro dotiert. Die Begrüßung und Verleihung der Preise nehmen Kulturreferent Vizebürgermeister Dr.Erich Watzl und Integrationsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger vor. Zu den eingereichten Projekten spricht aus Sicht der Jury Franz Fend vom Stadtkulturbeirat.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Anmeldungen zur Preisverleihung und für eine Führung im Ars Electronica Center (siehe unten) sind im Büro Linz Kultur, Jörg Rumer, Telefonnummer +43 732 7070 1944, E-Mail: joerg.rumer@mag.linz.at bis Mittwoch, 11. Jänner erforderlich.
Die Stadt Linz hat bei der Ausschreibung eingeladen, mit integrativen und künstlerischen Projekten und Aktivitäten den Zugang, die Annäherung und die Vernetzung von verschiedenen Kulturen in Linz zu fördern. Wesentliches Ziel dieses Förderpreises ist die Sensibilisierung aller in Linz lebenden Menschen, insbesondere der Jugendlichen, für die Bedeutung einer umsichtigen und weltoffenen Gesellschaft.
Neben den beiden allgemeinen Kategorien „Soziokulturelle Integration von MigrantInnen in Linz“ und „Pädagogische Einrichtungen“, war 2011 das Schwerpunktthema der dritten Kategorie das „Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011“, ausgerufen vom Rat der Europäischen Union. Im Zentrum dieser Idee steht aktive BürgerInnenbeteiligung als eines der wesentlichsten Instrumente der Demokratie sowie der Förderung von Solidarität und Nichtdiskriminierung.
Am Programm stehen um 16.30 Uhr auch eine Highlightführung im Ars Electronica Center (Dauer: 1,5 Stunden) sowie ab 17.30 Uhr die Präsentation der prämierten Projekte durch folgende PreisträgerInnen:
- AMIGO-Begleitung von AsylwerberInnen, Asylberechtigten und MigrantInnen durch Freiwillige/SOS-Menschenrechte
- Disconnect
Pangea – Interkulturelle Medienwerkstatt - Jugendtheaterprojekt 2012
ADA – Alternatives Solidaritätszentrum
- Linz-Stadt Kennenlernen
Albanischer Verein Bashkimi - Sport verbindet
Radio FRO
- Der Kindergarten als Ort der Integration. Ein Radiofeature.
Karin Haidruck - Gemma lesen!
Polytechnische Schule Urfahr - Werkstatt Bilderbuch
Kindergarten der Stadt Linz Hofmeindlweg
Der fünfköpfigen Jury gehörten diesmal Hermann Bauer, MEd, Mag.a Selma Doborac, Ing. Adnan Abdullahu, Franz Fend und Dr.in Renate Müller an.
Ein aus Polen stammender 34-jähriger Serientäter verübte von April 2011 bis Juli 2011 im Stadtgebiet von Linz und im gesamten Mühlviertel zahlreiche Kfz-Diebstähle und Auto-Einbrüche.
Wegen der seit dem Frühjahr 2011 stark gestiegenen Zahl von Autodiebstählen und Autoeinbrüchen in Linz und in den angrenzenden Bezirken des Mühlviertels wurden im Juli 2011 vom Landeskriminalamt OÖ groß angelegte Kontrollaktionen, gemeinsam mit Polizeikräften aus den Bezirken Freistadt und Urfahr-Umgebung, durchgeführt.
Bei einer dieser Schwerpunktkontrollen kam es in der Nacht im Gemeindegebiet von Neumarkt, unmittelbar beim sogenannten „Neumarkter Tunnel“ auf der Transitroute B 310, zu einem spektakulären Aufeinandertreffen der Polizei mit einem äußerst aggressiv agierenden Täterduo.
Dabei versuchten die Täter mit einem zuvor in Linz gestohlenen VW Golf der Polizeikontrolle durch eine riskante Flucht zu entkommen und rasten, nachdem sie eine weitere Polizeisperre durchbrochen hatten, im Kreuzungsbereich der B 310 mit der Alberndofer Straße frontal in einen unbeteiligten VW Passat. Selbst als der gestohlene VW Golf total beschädigt im Straßengraben landete, setzten die Autodiebe ihren Fluchtversuch zu Fuß in unwegsames und bewaldetes Gebiet fort. Der Lenker des gerammten VW Passat wurde trotz des heftigen Anpralles glücklicher Weise nur leicht verletzt.
Für einen der Täter, einen 34-jährigen arbeitslosen Polen, war die Flucht nach wenigen Minuten zu Ende. Die nacheilenden Beamten der Diebstahlsgruppe und der Einsatzgruppe (EGS) des Landeskriminalamtes OÖ konnten den sich heftig wehrenden Autodieb (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) festnehmen.
Einer der Polizisten wurde durch die Faustschläge des Täters im Gesicht verletzt. Der zweite Täter konnte trotz intensiver Fahndung durch die herbei gerufenen Polizeikräfte entkommen.
Der Festgenommene führte zudem einen total gefälschten, polnischen Identitätsausweis mit sich. Seine wahre Identität konnte erst durch die nachfolgenden Ermittlungen geklärt werden. Er zeigte sich zu den ihm vorgeworfenen, teilweise versuchten KFZ-Diebstählen und Autoeinbrüchen, nicht geständig. Auch über seine Mittäter machte er keinerlei Angaben.
Ihm werden zahlreiche KFZ-Diebstähle (zehn Diebstähle und 19 versuchte Diebstähle) sowie PKW-Einbruchsdiebstähle (Diebstahl von Navigationsgeräten) in Steyregg, Plesching, Puchenau, Neufelden, Altenfelden, Treffling und im Stadtgebiet von Linz zur Last gelegt.Der verursachte Schaden beträgt mehr als 177.000,- Euro.
Durch die Ermittlungen des Landeskriminalamtes ist der Beschuldigte weiters verdächtig, in Steyregg und in Altenfelden 27 PKW aufgebrochen und daraus insgesamt 25 Fahrerairbags ausgebaut und gestohlen zu haben.
Der Tatverdächtige wurde den zuständigen Justizbehörden in Linz übergeben und in Untersuchungshaft genommen.












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